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Adieu 2011

Leider folgt gar nicht so ein langer Post wie geplant, da mein Zeitmanagement absolut daneben ging... Demnach kein philosophisher Rückblick auf das vergangene Jahr, was wahrscheinlich so oder so kein Verlust ist- ein Bisschen was schönreden, anderen Dingen nachweinen und zum Schluss feststellen, dass das Geschrieben sowieso niemanden interessieren wird. Deshalb nutze ich die Zugfahrt zu später Stunde, um mich vorübergehend von euch zu verabschieden... Ich ziehe mich morgen mit meinen Besten inklusive meinem Freund (immer noch ungewoht, das so zu schreiben) in die schweizer Berge zurück, um dort das neue Jahr zu begrüssen. Packen muss ich auch noch, meine Sporttasche ist unauffindbar und mir graut davor, unter Umständen Zuhause feststellen zu müssen, dass vielleicht meine Lieblingskleidungsstücke noch eine Wäsche nötig hätten... Noch Fragen zu meinem Zeitmanagement? Nein? In dem Fall: HAPPY NEW YEAR und man liest sich im neue...

C wie Chaos

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Chaos. In meinem Kopf, in meinen Erinnerungen. Meinen Gefühlen. Die Welt steht Kopf, Bilder purzeln durcheinander, Erinnerungen vermischen sich, verschmelzen untrennbar. Worte, Momente, Gesichter, Berührungen, Tränen, Gelächter. Briefe, Fotos, Erinnerungsstücke. Mein Leben in einer Kise. Ein totales Chaos. Und trotzdem: Es ist mein Leben, wie ich es liebe. Mein neuster Beitrag für die Fotochallenge von Jan . C wie Chaos.

Life as i Love it- Life as i missed it

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Meine Prüfungen sind vorbei und ich habe endlich Zeit. Oder zumindest habe ich das Gefühl,alle Zeit der Welt zu haben (und verdränge vorerst mal die Arbeiten die ich noch schreiben sollte). Ich habe Zeit, um morgens einfach im Bett liegen zu bleibe. Zeit, um erst um 11 Uhr zu frühstücken. Zeit, um mit meinen Geschwister sündhafte Hamburger zum Mittagessen zu machen. Zeit zum Lesen. Zeit, um Filme zu schauen. Zu zeichnen. Zu schreiben. Zeit für mich. Um Ordnung in meine Gedanken und Gefühle zu bringen. Ordnung in mein Leben. Mein Zimmer. Zeit, um bei strömendem Regen die Geschwister in ihre Gummistiefel zu quetschen, sich Regenschirme und die Kamera zu schnappen und stundenlang im Regen zu tanzen. Zeit, mich ihnen zu widmen. Ihnen stundenlang zu zuhören. Mit ihnen herum zu albern. Sie zu Bett zu bringen. Zeit zum Geniessen. Zeit zum Leben.

Bei dir bin ich Zuhause

Gelächter im Hintergrund. Musik. Fröhliche Stimmen, die bis zu uns an den See dringen. Du und Ich. Wir sitzen auf dem Bootssteg, fernab vom Rest unserer lauten Familie, die die Gelgenheit nutzt um liebevoll den neusten Familienklatsch auszutauschen.  Du und Ich. Fernab von allen anderen. Für uns alleine. Endlich einmal wieder. Es war deine Idee. Du hast mich angelacht, mich an der Hand genommen und hinter dir her gezogen. Ich habe gelacht, bin hinter dir her gerannt. Das Gras kitzelte an meinen Füssen. Du hast mich in die Richtung des Sees gezogen. Richtung Bootssteg. Ich habe dich gefragt, was du willst. Du hast gelacht und bist schneller gerannt, das Gras unter deinen Füssen.  Die Holzplanken waren erstaunlich warm. Du hast mich angeschaut, gelächelt und dich hingekniet. Direkt an den Rand. Du hast dich nach vorne gebeugt und mit der Hand die Wasseroberfläche berührt. Kleine Ringe haben sich gebildet, die immer grösser wurden bis sie langsam ganz verschwanden. Du hast zu m...

Aus.

Mein Bruder ist nach Hauses gekommen. Es geht ihm verschissen, das sehe ich ihm bereits an, als er bei mir in der Türe steht. Und noch bevor er mir einen Kuss auf die Wange gedrückt hat, rieche ich es auch. Alkohol. Rauch. Marihuana. Ich unterdrücke die Tränen, weiss genau, dass ich ihm damit die ganze Situation noch unerträglicher machen würde und ihn zum Verstummen bringen würde. Er schaut mich mit treuen aber traurigen Augen an und schweigt. Trotzdem weiss ich, dass er darüber reden will. Aber nicht kann. Es ist aus. Ich stehe auf und umarme ihn, unterdrücke abermals die Tränen. Ich hatte Angst vor diesem Moment, aber ich sah ihn kommen. Wieder und wieder hat er es aufs Neue versucht mit seinem Mädchen. Und nun ist es definitiv. Sie waren perfekt. Nun ja, zumindest schien es so. Ich habe Angst um ihn. Schreckliche Angst. Angst, dass er wieder abstürzt. Sich aus seinem Loch nicht rausziehen kann. Dass er mich wieder nicht an sich ran lässt. Dass er sich selbst kaputt macht. Dass er ...

Alltag

Eine turbulente Woche. Und es wird in absehbarer Zeit nicht besser werden. Prüfungen stehen kurz vor der Tür und ich habe wie immer viel zu spät angefangen zu lernen. Ich lerne wohl nie was daraus. Dementsprechend bin ich auch selbst Schuld an dem Stress, den ich gerade habe- eine Nachtschicht steht mir bevor. Und trotzdem habe ich heute lange mit meiner Besten telefoniert und Ferien geplant. Spanien, ich komme. Schon nur der Gedanke daran, dass ich in drei Monaten wieder dort sein könnte lässt mich alles andere vergessen. Ich wünsche es mir so sehr. Aufgrund meiner bevorstehenden Prüfungen (drei stehen noch aus, inklusive einem grossen Haufen an Arbeiten, die noch geschrieben werden müssen), werde ich wohl etwas weniger regelmässig posten, da ich eher die Quantität als die Qualität darunter leiden lassen will. Deshalb von mir zwei Tipps für euch- Blogs, die ich kürzlich entdeckt habe: There ain't a happy ending for everyone. Der Titel sagt beinahe genug aus- Es handelt sich v...

Jedes Mal wenn du ein Kind siehst...

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..ertappst du Gott auf frischer Tat. Dieser Spruch ist ja einfach so treffend. Und er ist wohl auch verantwortlich dafür, dass ich meinen (zukünftigen) Job so sehr liebe. Ich habe nun  bereits zweimal Stellvertretung gegeben und es war wirklich einfach super! Ich kann echt nicht verstehen, wie man bei der Klasse zu einer Erschöpfungsdepression kommt... Die Kinder sind echt süss und (abgesehen von den Vorbereitungen) freue ich mich immer sehr auf den Donnerstag! Die kinder nehmen alles was ich erzähle oder mit ihnen mache mit grosser Begeisterung auf und geben mir so viel zurück. Sie haben es innerhalb von wenigen Minuten sogar geschafft, mir mein absolutes Hass-Thema (Magnetismus) schmackhaft zu machen. Alleine ihre strahlenden Gesichter bei jedem Versuch und ihre Neugierde und Freude hat mich für jeden noch so kleinsten Ärger beim Vorbereiten entschädigt! Und abgesehen vom Geld dass dabei auf das Konto fliesst, kam die Stellvertretung auch sonst gerade zum richtigen Moment......

You can dance, you can Jive, having the time ouf your life..

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  ...See that girl, watch that scene diggin' the dancingquee... Gute Musik, schön gekleidete, glückliche Menschen. Tanzen. Tanzen, den ganzen Abend lang. Schmerzende Füsse. Schmerzender Rücken. Spielt alles keine Rolle. Wir tanzen die ganze Nacht lang. Vergessen alles um uns herum. Tanzen Kummer und Sorgen weg. Tauchen ab in eine andere Welt.  Ein Tanzpartner, der einen mit einer Rose empfängt. dessen Hemd perfekt zum Kleid passt und der einem beinahe jeden Wunsch von den Lippen abliest.  Ein Raum voller wunderbarer Menschen, meine Liebsten um mich herum- eine schöner als die andere. Die Herren in Anzügen und in den guten Schuhen. lachen. Tanzen. Lachen. Tanzen die ganze Nacht hindurch. Alles vergessen. Geniessen.

Schlüsselmomente

Sobald sie das Haus erblickte, verlangsamte sie ihre Schritte immer mehr, bis sie einige Meter vor der Türe ganz stehen blieb. Sie schloss die Augen, atmete tief durch und versuchte sich innerlich zu stärken und  sich selbst gut zu zu sprechen, für alles, was in den kommenden Stunden passieren mochte. Sie wusste nie, womit sie rechnen musste- oder durfte. Sie sog die frische Luft tief ein und machte dann die letzen Schritte auf die Türe zu. Durch die Glasscheibe konnte sie Licht schimmern sehen und wusste, dass noch jemand auf dem Sofa im Wohnzimmer sitzen würde. Doch die Türe war verschlossen. Kurz bevor sie die Klingel drückte, kam ihr in den Sinn, dass sie vielleicht doch noch einen Schlüssel hatte. Sie war sich dessen gar nicht sicher. Hatte sie den Schlüssel nun zurückgeben müssen oder nicht? Sie wühlte in den Tiefen ihrer Tasche, bis sie ihren Schlüsselbund zu fassen kriegte und betrachtete dann Schlüssel für Schlüssel genauer. Doch, da war er noch. Es versetzte ihr einen St...

Hallo Stellvertretung!

Das Leben meint es im Moment gut mit mir! Ohne wirklich viel machen zu müssen- den Griff zum Telefonhörer und die Zusage mal ausgenommen- habe ich eine Stellvertretung! Krass. Die wollte nicht mal Referenzen und ich habe für mindestens 4, maximal bis Anfang Juli einen Job, bei dem ich enorm gut verdienen werde. Einen Job, bei dem ich wohl für meine spätere Berufpraxis mehr mehr lerne, als in den letzten 1,5 Jahren an der Uni zuvor und der mir Referenzen und bereits jetzt Berufserfahrungen bescheren wird.  Ich freue mich riesig und bereits in 1,5 Wochen geht es los- was mich tatsächlich jetzt schon etwas nervös macht. Es ist eine 3./4. Klasse mit 16 Schülerinnen und Schüler, die mehr oder weniger pflegeleicht sein sollen (das müssen sie ja sagen), allerdings seien die Eltern da schon etwas schwieriger zu handhaben. Mal schauen was da auf mich zu kommt.

Head in the sky

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Life is AweSome.. und ich liebe es ,das sagen zu können, denn im Moment liebe ich mein Leben!  Der Frühling hat Farbe in mein Leben gebracht und ich fühle mich ein wenig wie eine dieser hübschen kleinen Blumen, die durch die Liebkosungen der Sonne erblüht ist. Lange Nächte in der Innenstadt mit interessanten Gesprächen, Gelächter, etwas Gutem zu Trinken, strahlende Gesichter, überall Menschen, die man kennt oder einmal kannte. Das Aufleben von alten Zeiten, Erinnerungen. Menschen, die einmal mit dir zur Schule gingen, die jetzt deinen Namen nicht mehr wissen- was aber total okay ist. Menschen, die einmal mit dir zur Schule gingen,und die dich überschwänglich begrüssen, sich freuen, dich wieder einmal zu sehen. Bilder von früher, die durch deinen Kopf geistern, Melancholie und gleichzeitig das Wissen, dass du GENAU JETZT mit den richtigen Menschen unterwegs bist.  Dass du mit den richtigen Menschen an einem Tisch sitzt und dein Leben teilst.

Summertime- and the living is easy

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Ein perfekter Tag- die Sonne strahlt mir ins Gesicht, wärmt meine Arme und meine Wangen und lässt mich hinter den Gläsern meiner Sonnenbrille zwinkern und die Augen leicht zusammen kneifen, während sich mein Gesicht in den Gläser deiner Brille spiegelt. Ich kann deine Augen nicht sehen, doch ich weiss, dass das Lächeln, das deinen Mund umspielt, auch deine Augen erreicht. Und obwohl es erst 10 Uhr ist, ist der zentrale Platz in unserer Stadt bereits voll, beinahe jeder Tisch besetzt von glücklichen Menschen, die sich über das Plätzchen in der Sonne freuen. Eine wunderbare lockere Stimmung im südländischen Flair. Und wir mitten drin, ein Latte und Brötchen vor uns, strahlende Gesichter und Gespräche. Stundenlang. Ich möchte nicht mehr aufstehen, den ganzen Tag mit dir hier sitzen bleiben, die Sonne und die Wärme geniessen- und die Zeit mit dir.

Wie auch die Uni zwischendurch Spass machen kann..

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Wir haben seit Langem einmal wieder einen so richtig sinnvollen Kurs. Drei Lektionen pro Woche. Und das während eines ganzen Semesters. ICT, Internet und Computertechnologien. I like. Seit Semesterbeginn hatten wir das Thema Photoshop und bei uns an der Uni haben sie tatsächlich an vieln PCs den neusten Photoshop und da lernen sie uns, wie man damit richtig umgehen kann. Das finde ich ja mal klasse. Doch am Libsten mag ich es, wenn es heisst: "Wer will schnappt sich eine Kamera und geht fotografieren." "Was denn..?" "Was ihr wollt..." Da sind WIR natürlich die Ersten, die mit einer Kamera umgehängt nach Draussen flitzen. Und dann tun wir einfach, was wir am Besten können- wir albern herum und eine drückt dabei einfach immer noch auf den Ablöser.   Leider sind wir mit Photoshop durch, gestern waren wir dann draussen und druften 1h lang filmen, Moviemaker kommt nun dran. Und das Ziel ist es, das jede Studentin am Ende des Kurses eine eigene Homepage h...

Die kleinen Dinge

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Heute war ein guter Tag, und wenn ich so etwas mitten unter der Woche sagen, will es was heissen. Am Mittag lag ich mit meiner Jacke unter dem Kopf auf dem warmen Boden, Mel's Kopf auf meinem Bauch. Ich strich ihr durchs Haar, schaute in den blauen Himmel und wir redeten über alles mögliche. Es war wunderschönes Frühlingswetter. Sonnestrahlen kitzelten und wärmten unsere Gesichter und blendeten uns. Wir erzählten beide aus unserem Leben, was uns gerade so bewegt und beschäftigt. Lachten gemeinsam. Schweigen gemeinsam. Genossen gemeinsam.  Dann kam Stee dazu. Dann Marlene. Dann Manu. Alle lagen wir nahe bei einander, irgendwie aufeinander oben. Und in dem Moment schien die Welt stillzustehen. Es war perfekt. 

somtimes you hurt yourself more than anyone else could do...

...only for keeping your feelings hidden. Ich muss damit afhören. Ich will damit aufhören. Jetzt. Sofort. Auf der Stelle. Ich muss aufhören, alles in mich hineinzu fressen, mich von den schmerzhaften Dingen abzulenken in dem ich mich in andere Dinge stürze. Ich muss aufhören, in der Vergangenheit zu leben und beginnen in der Gegenwart und für die Zukunft zu leben. Ich möchte Türen schliessen können. Oder die Türen zumindest anlehnen können. Mit dem Wissen, dass mich alles, was dahiner liegt nicht gerade wieder zu Boden ringt, sobald ein Windstoss die Tür aufschwingen lässt. Mch an das Gute und Schöne halten, statt mich vom schlechten runterdrpcken zu lassen. Daürber reden, schreiben, es durch Worte freisetzten. Mich selbst davon befreien.

Verarscht mich das Universum?

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Gerade so fühlt es sich nämlich gerade an. Von 365 möglichen Tage pro Jahr, sucht sich das Schicksal immer wieder genau EINE Woche aus, um besonders gemein und hinterhältig mit mir umzugehen. Gerade in dieser Märzwoche im Jahr, in der ich sowieso schon die ganze Zeit nur Millimeter davon entfernt bin, in Tränen auszubrechen- und das die ganze Zeit, in der ich wach bin. Zuzüglich der Zeit, die noch dazu kommt, weil ich andauernd aufwache, schlecht Träume, Schweissgebadet und mit tränennassen Wangen aufwache. Gerade  diese Woche sucht sich das Schicksal aus, um sein Unwesen mit mir zu treiben.  Am Montag ziert die Schlagzeile "Gleitschirmpilot überlebt Absturz" die Anzeigetafel auf meinem Schulweg. Ein verdammt fieser Schlag in die Magengrube. Ich beisse auf die Zähne, schlucke aufkeimende Tränen hinunter und reisse einen Witz über Zufälle, die es nicht gibt. Ein schiefes Grinsen und abrupter Themawechsel. Heute im Seminar dann die Frage, wie man im Schulalltag mit dem Thema T...

Good Days!

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  One Republic - Good Life Good Days, good Life... die letzten Tage waren der absolute Wahnsinn, einfach wunderbar! Am Mittwoch mit den Mädels die Bucket List entworfe. Danach kam Sandy noch hinzu und wir haben was getrunken.  Am Donnerstag dann kurz etwas für eine Prüfung gelernt, wobei das Lernen eher eine Alibiübung war, um Sandys Nerven zu beruhigen, die wohl jedesmal Schweissausbrüche hat, wenn ich eine Prüfung unvorbereitet schreibe- was meistens der Fall ist. Dann ein Gespräch mit meinen Eltern (das nicht so in den Titel mit den Good Days passt), nach dem ich von meinem Dad bei Sandy abgesetzt worden bin. Wir Glückspilze hatten nämlich Donnerstag und Freitag beide frei (abgesehen von meiner Prüfung am DO). Stundenlanges BONES- Schauen auf dem Sofa, Frauengespräche, Fruchtsalat mit viel Rahm und Kokosstreusel und Schokobons- ein typischer Abend für uns. Irgendwann morgens um zwei dann die einstimmige Entscheidung, dass es Zeit sei, um ins Bett zu gehen. Wobei dort dann ...

Saft, Saft Saft.. überall nur SAFT

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So, eine Woche ist um und ich habe die Saftkur erstaunlich gut überstanden. Wirklich, ich bin richtig stolz auf mich und es war ja soooo viel einfacher, als ich es mir vorgestellt hatte. Den Aufbautag habe ich problemlos überstanden und die Safttage waren auch realtiv harmlos. Das einzig "Schlimme" waren die gemeinsamen Minuten in der Mensa der Uni, in denen ich all meine Mädels um mich herum hatte, die wiederum einen gefüllten Teller vor sich hatten. Ich habe dann demonstrativ meinen Saft getrunken und alle Sprüche über mich ergehen lassen. "Alle essen, das gibt Kraft- Nur Anina nicht, die trinkt ihren Saft" Interessant war dabei vorallem der "psychische Aspekt" und ich stand einmal enorm in Versuchung, mir ein gegrilltes Hähnchen zu holen- brauchte es ja niemand zu wissen. Aber ich hätte mich im Nachhinein so über mich selbst geärgert, dass mich plötzlich als ich vor dem Hähnchen stand, jeder Heisshunger darauf verlassen hatte. Danke.  Ich habe mich n...

Lieber Magen

Ich muss dich nun auf etwas vorbereiten, was dich während der nächsten Woche wahrscheinlich ziemlich verwirren könnte...: Du wirst nichts Richtiges zu Essen bekommen und JA, es tut mir Leid. Ich verstehe deine damit verbundenen Ängste sehr gut und ich möchte dich ermutigen, bitte durchzuhalten. Weisst du, so eine Entschlackung soll etwas Gutes sein. Und statt mit Pizzen und Schokolade wirst du nun halt mit Säften, Kräutertee und Leinsamen gefüllt. Wobei ich mir über das "gefüllt"  ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher bin. Vielleicht wird damit die Magenwand auch nur ein wenig gekitzelt. Aber hey, es soll bereits Überlebende gegeben haben- die Hoffnunf stirbt also zuletzt. Es gibt ein striktes Programm, an das wir uns beide halten werden müssen und ich flehe dich an, deinen Unmut dazu bitte nicht durch all zu starkes Knurren oder Zusammenziehen kund zu tun. Geteiltes Leid ist halbes Leid und wir sitzen nun mal halt beide im selben.. äh...Körper. Deshalb möchte ich auch dich...

Autogespräche...

..sind die besten Gespräche- das hat sich einfach einmal mehr bestätigt. Um Mitternacht zu Dritt von der Bar losgefahren. Um viertel nach 12 bei Anna angekommen. Dort im Auto eine geschlagene Stunde lang Frauengespräche geführt. Männer hier, da und dort. Single- Leben. Pärchen undsoweiterundsofort. Dann weiter gefahren und bei mir vor dem Haus noch einmal 1,5 Stunden gequatscht. Über Männer. Tanzkurse. Potentielle Partner. Münzenwerfen um sich nicht selbst eintscheiden zu müssen, welcher das "kleinere Übel" ist. Noch mehr Männer. Über uns. Über alles. Als ich dann um knapp 3 Uhr durchgefroren in meinem Bett lag, fragte ich mich, WIESO wohl gerade im Auto die interessantesten Gespräche zu Stande kommen. Ich meine, es ist ja nicht mal bequem! Und in dieser Jahreszeit friert man sich einfach irgendwann einmal den Allerwertesten ab...